neue Aufnahmen mit Liedern von Josephine Lang ab 23. February streamen unter:  

https://listen.music-hub.com/IerUMt

 

 

 2024 konnte ich, gefördert durch die Mariann Steegmann-Foundation Vaduz, im Archiv der Gesellschaft für Musikfreunde Wien forschen. Dort liegen im Nachlass von Josephine Langs Enkelin Imogen Fellinger originale Autographe, die zum Teil unveröffentlicht sind.

Im August 2024 konnte ich gemeinsam mit dem Pianisten Julian Riem Werke daraus aufnehmen, die ab Februar 2025 gestreamt werden können. Anfang Februar 2025 ist mein Artikel dazu in der Neuen Musikzeitschrift des Tonkünstlerverbands erschienen. Link dazu:

 

https://www.nmz.de/nmz-verbaende/deutscher-tonkuenstlerverband/unbekannte-und-unveroeffentlichte-werke-von-josephine

 

Josephine Lang - Leben und Lieder von Ute Ziemer auf Youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=eCb7Qh5OMSg

Mein Weg zu Josephine Lang

Durch Zufall fand ich bei der Recherche zu meiner Goethe-CD das Lied „Mignon“ von Josephine Lang. Ich war so begeistert von diesem Werk, daß ich nach weiteren Stücken von ihr suchte, auch wegen der abschätzigen Meinung des CD Booklet-Verfassers, der ihr "keine eigene Tonsprache" zugestehen wollte.

Ein GVL-Stipendium ermöglichte es mir im Herbst 2021, mich eingehend mit der selbst in ihrer Geburtsstadt München ziemlich unbekannten Liedkomponistin zu beschäftigen.

Die Tochter des Münchener Violinisten und Mitglieds des Münchener Hoforchesters Theobald Lang (1783–1839) und der Kammersängerin Regina Hitzelberger (1788–1827) galt als Wunderkind. Mit elf Jahren trat sie als Klaviersolistin mit Variationen von Henri Herz in einem Konzert der Münchener Gesellschaft Das Museum auf.[1] Bevor sie im Alter von fünf Jahren mit dem Komponieren begann, hatte sie bereits Klavierunterricht erhalten. Sie machte auf dem Klavier enorme Fortschritte und gab bereits mit zwölf Jahren erste Klavierstunden... Später besuchte sie schließlich ein Institut, wo sie vor allem großes Interesse für neuere Sprachen und Literatur entwickelte, was sich später auf ihre Liedkompositionen auswirkte.Hier verkehrten zu damaliger Zeit viele bedeutende Musiker wie beispielsweise Felix Mendelssohn Bartholdy, der später Pate ihres ersten Sohnes Felix (1842–1868) wurde, oder der Musikpädagoge Ferdinand Hiller. Besonders Mendelssohn war von ihren Liedern beeindruckt und schrieb im Oktober 1831:

„Die hat nun die Gabe, Lieder zu komponieren, und zu singen, wie ich nie etwas gehört habe, es ist die vollkommenste musikalische Freude“[1] 

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Josephine_Caroline_Lang

 

2022 ging mein 5-minütiges Lehrvideo online, gemeinsam produziert mit der Open Music Academy der Hochschule für Musik München. In diesem musikalischen Portrait über die geborene Münchnerin hört ihr die Stücke 

  • Glückliche Fahrt (Op. 5.3) 
  • Lebet wohl, geliebte Bäume (Op. 9.1) 

Gesang: Ute Ziemer, Klavier: Prof. Michaela Pühn

https://www.youtube.com/watch?v=eCb7Qh5OMSg

2024 konnte ich, gefördert durch die Mariann Steegmann-Foundation Vaduz, im Archiv der Gesellschaft für Musikfreunde Wien forschen. Dort liegen im Nachlass von Josephine Langs Ur-Enkelin Imogen Fellinger originale Autographe, die zum Teil unveröffentlicht sind.

Im August 2024 konnte ich gemeinsam mit dem Pianisten Julian Riem Werke daraus aufnehmen, die ab Februar 2025 gestreamt werden können:

 

https://listen.music-hub.com/IerUMt

 

Weiterführende Links:

https://de.wikipedia.org/wiki/Archiv_Frau_und_Musik

 

Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde       https://www.a-wgm.at

 

Baden-Württembergische Landesbibliothek.     https://www.wlb-stuttgart.de/sammlungen/musik/bestand/musikalische-nachlaesse-und-sammlungen/nachlaesse-und-sammlungen-a-i/josephine-lang/

 

englischsprachige Biographie von Sharon und Harald Krebs:

https://www.lehmanns.de/shop/sozialwissenschaften/7459695-9780195173635-josephine-lang